Das Land der Hunde

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Rahul Pandey

10/15/20142 min read

Wenn man früh am Morgen auf den Straßen promeniert, oder spät in der Nacht mit einem Fahrrad oder allein zu Fuß zurück nach Hause kehrt, ist eine Sache in Indien sicher, dass einem von Straßenhunden hinterhergejagt wird. Ein Land, wo viele arme Menschen leben, wo es wenige Krankhäuser pro Kopf gibt, und wo es immer an Tollwutimpfungen fehlt, ist unser großes Land Indien. Hier wird sehr toll über Yoga, eine reiche Geschichte voller Kunst und Kultur und jetzt auch über Marssonde gesprochen wird, aber nicht über zahlreiche Hunde, die Tage und Nächte ständig über die Straßen herrschen. In dem Land, wo ein viertel der Leute, ungefähr drei hundert Millionen, nicht genug zu Essen haben und keine bemerkbare Zugang zu ärztlicher Behandlung haben, sind die Tierrechte, und zwar der Hunde, leider viel wichtiger als die Menschenrechte.

Fast jeden Tag werden in den Zeitungen über die Hundsangriffe berichtet. Viele Menschen, unter denen mehrere Kinder, werden täglich schwer verletzt, und danach wird ihr Leben wegen fehlender Tollwutimpfungen schwer gefährdet. Aber die sind keine großen Schlagzeilen. Ein Skandal oder irgendetwas über die Politik ist den Journalisten dieses Landes viel wichtiger als diese immer vergrößernde Gefahr für die Öffentlichkeit. Niemand hat Zeit dafür, und besonders die Menschen, die immer mit dem Auto fahren, und selten auf den öffentlichen Straßen zu Fuß sind. Mehrere Politiker und die Personen, welche die Politik des Landes beeinflussen, zählen dazu.

Eine Politikerin hat eigentlich das alles geändert. Vor 13 Jahren wurden die Straßenhunde regelmäßig von den Stadtbehörden gefangen und getötet. Da in diesem Land nicht etwas Bemerkbares für die Menschen zu tun sondern den Westen nachzuahmen in der Mode ist, hat sie das Konzept der Tierrechte von reichen westlichen Nationen kopiert, ohne daran zu denken, dass entweder in diesen Ländern keine oder wenige Straßenhunde gibt oder fast alle Menschen gut ärztlich behandelt werden können. Wegen ihrer Bemühungen gibt es seit dann die Regel, dass Straßenhunde nicht von den Straßen abgeholt und getötet werden können. Sie haben Recht, über die Straßen zu herrschen, über den Müllbergen zu leben, die Landschaft zu verschmutzen, und wenn sie wollen, die Menschen anzugreifen.

Der Staat ist einfach dafür verantwortlich, die Staatsangehörigen gegen Gefahren zu schützen, ob sie wegen einer Epidemie wären oder von sich immer vermehrten Straßenhunden kämen. Jetzt wird in Indien nach einem Regierungswechsel viel über eine bessere Zeit gesprochen, und man kann sich das fühlen. Das ist eine andere Sache, dass die Zeit für Straßenhunde auch besser bleibt und niemand darum Sorge macht.

In dieser Zeit gibt es hier eine Bewegung, das Land sauber zu machen. Aber es ist nötig, noch eine auszuführen, indem die Bürger unbedingt von Straßenhunde geschützt werden müssen.

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